IDD (Insurance Distribution Directive) - Aktuelle Entwicklung und Risikofelder der Vergütungsregulierung

Die kürzlich verabschiedete Insurance Distribution Directive (IDD) beabsichtigt Interessenkonflikten von Versicherungsvertreibern entegegen zu wirken. Im Rahmen der IDD sind Provisionsverbote und Offenlegungspflichten auf EU-Märkten denkbar. Diese Arbeit hat sich das Ziel gesetzt zu beurteilen, inwiefern Vergütungssystemregulierungen dieser Art dem Verbraucherschutz dienen. Mithilfe einschlägiger Literatur wurden dazu zunächst theoretische Grundlagen zum Versicherungsvermittlungsmarkt und der Problematik des Interessenkonflikts dargelegt. Weiter wurden grundlegende Neuerungen der IDD mit einem Schwerpunkt auf Zielen, Kritik und zu erwartenden Auswirkungen von Offenlegungspflicht und Provisionsverbot erarbeitet. Die Arbeit kommt dabei zum Schluss, dass sowohl Provisionsverbot als auch Offenlegungspflicht ineffiziente, unsachgemässe Eingriffe in den Versicherungsvermittlungsmarkt darstellen und folglich abzulehnen sind.

Die kürzlich verabschiedete Insurance Distribution Directive (IDD) beabsichtigt Interessenkonflikten von Versicherungsvertreibern entegegen zu wirken.